Arbeitsheft · Band III
Resilienz
Stabilität hat eine Struktur.
Vermiss einmal, was dich hält. Ein Inventar deiner Stützen, drei Belastungsproben und dreißig Tage Beobachtung machen sichtbar, woraus deine Stabilität gebaut ist und wo ein zweiter Strang dir guttäte.
Darin
- Sechs Teile über rund 58 Seiten
- Ein Inventar deiner Stützen: woran du dich festhältst, wenn der Boden wackelt
- Drei Belastungsproben — dort, wo eine einzige Stütze zu wenig ist und ein zweiter Strang fehlt
- Dreißig Tage Beobachtung zum täglichen Eintragen
Wenn du wissen willst, was wirklich standhält.
Die drei Größen
Das Heft rechnet Stabilität als Zusammenspiel von drei Dingen: Varietät, also wie viele verschiedene Stützen du hast. Kohäsion, also wie fest sie zusammenhängen. Und Modularität, also ob eine ausfallen kann, ohne die anderen mitzureißen.
R = V × K × M ist eine Multiplikation, kein Durchschnitt. Wer bei einer der drei Größen nahe null liegt, steht insgesamt schlecht da, auch wenn die anderen beiden hoch sind. Das Heft lässt dich alle drei einzeln vermessen.
Wie du damit arbeitest
Am Anfang steht ein Inventar deiner Stützen. Danach kommen drei Belastungsproben aus deinem eigenen Leben: Du nimmst einen Testfall, den du kennst, und prüfst, was ihn getragen hat.
Der mittlere Teil sind dreißig Tage mit je drei Zeilen. Am Ende füllst du das Inventar ein zweites Mal aus und vergleichst.
Wenn etwas drückt
Ein eigenes Modul für die Wochen, in denen es nicht rundläuft. Es fragt nicht nach Ursachen, sondern danach, was gerade hält und was nicht.
Häufige Fragen
Nein. Das Heft arbeitet ohne Astrologie.
Nein. Es ist ein Inventar zum Selbstausfüllen und ersetzt kein Gespräch mit einer Fachperson.
Dreißig Tage, drei Zeilen am Abend.
Alle sechs zusammen
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