Abnehmender Mond
Abnehmender Mond heißt die Strecke vom Vollmond bis zum Neumond, in der die beleuchtete Fläche jede Nacht kleiner wird.
Auch: Schwindender Mond
Mond-Lexikon
Neumond, Wurzeltag, Ayanamsa, Saros: 70 Begriffe rund um Mond, Sternbilder und Geburtsbild. Jede Erklärung beginnt mit einem Satz, der die Frage beantwortet, und geht dann in die Tiefe.
Abnehmender Mond heißt die Strecke vom Vollmond bis zum Neumond, in der die beleuchtete Fläche jede Nacht kleiner wird.
Auch: Schwindender Mond
Absteigender Mond heißt die knapp vierzehntägige Strecke, in der der Mond von Nacht zu Nacht flacher über den Horizont läuft.
Auch: Absteigende Kraft · Pflanzzeit
Das Apogäum ist der erdfernste Punkt der Mondbahn, rund 406.000 Kilometer entfernt. Dort erscheint der Mond am kleinsten.
Auch: Erdferne · Mondferne
Ein Aspekt ist ein bestimmter Winkel zwischen zwei Gestirnen, etwa 90 oder 120 Grad, und beschreibt ihre Beziehung zueinander.
Auch: Winkelbeziehung
Der Aszendent ist der Punkt des Tierkreises, der zur Geburtsstunde am östlichen Horizont aufging. Er wechselt etwa alle zwei Stunden.
Auch: Aufsteigendes Zeichen · AC
Aufsteigender Mond heißt die knapp vierzehntägige Strecke, in der der Mond von Nacht zu Nacht höher über den Horizont steigt.
Auch: Aufsteigende Kraft
Ein Aussaatkalender überträgt den Mondlauf auf die Gartenarbeit und nennt für jeden Tag, welcher Pflanzenteil an der Reihe ist.
Auch: Gartenmondkalender · Pflanzkalender
Ayanamsa ist der Winkel zwischen dem tropischen und dem siderischen Tierkreis. Er wächst um rund 50 Bogensekunden pro Jahr.
Auch: Ayanamscha · Präzessionsabstand
Der Beleuchtungsgrad gibt in Prozent an, welcher Anteil der sichtbaren Mondscheibe gerade von der Sonne beschienen wird.
Auch: Mondhelligkeit · Beleuchtete Fläche
Blatttage sind die Tage, an denen der Mond in einem Wasser-Sternbild steht: Krebs, Skorpion oder Fische.
Auch: Wassertag · Blatt-Tag
Ein blauer Mond ist der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats oder der dritte in einer Jahreszeit mit vier Vollmonden.
Auch: Blue Moon
Blütentage sind die Tage, an denen der Mond in einem Luft-Sternbild steht: Zwillinge, Waage oder Wassermann.
Auch: Lufttag · Blüten-Tag
Blutmond heißt der total verfinsterte Mond, der im Kernschatten der Erde kupferrot leuchtet statt zu verschwinden.
Auch: Kupfermond · Roter Mond
Die Deklination gibt an, wie weit nördlich oder südlich des Himmelsäquators ein Gestirn steht. Sie bestimmt, wie hoch es über den Horizont steigt.
Auch: Himmelsbreite · Nord-Süd-Stand
Delta T ist die Differenz zwischen der gleichmäßigen Zeitskala der Astronomie und der Weltzeit, die der ungleichmäßigen Erdrotation folgt.
Auch: ΔT · Zeitdifferenz TT-UT
Die Ekliptik ist die Bahn, auf der die Sonne im Lauf eines Jahres durch die Sternbilder zieht. Mond und Planeten bleiben in ihrer Nähe.
Auch: Sonnenbahn · Tierkreisebene
Die vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser ordnen je drei Sternbilder zu einer Gruppe und geben dem Mondtag seine Grundfärbung.
Auch: Vier Elemente · Elementzuordnung
Eine Ephemeride ist eine Tabelle oder Rechenvorschrift, die für jeden Zeitpunkt die Position eines Himmelskörpers angibt.
Auch: Ephemeriden · Sternstandstabelle
Erdschein ist das schwache Leuchten der unbeleuchteten Mondfläche, verursacht vom Sonnenlicht, das die Erde zum Mond zurückwirft.
Auch: Aschgraues Mondlicht · Erdlicht
Das erste Viertel ist der Augenblick, in dem der zunehmende Mond genau zur Hälfte beleuchtet erscheint, eine Woche nach Neumond.
Auch: Zunehmender Halbmond
Fruchttage sind die Tage, an denen der Mond in einem Feuer-Sternbild steht: Widder, Löwe oder Schütze.
Auch: Feuertag · Frucht-Tag · Samentag
Das Geburtsbild ist der Stand von Sonne, Mond, Planeten und Horizont zum Zeitpunkt und am Ort einer Geburt.
Auch: Radix · Geburtshoroskop · Natalchart
Die IAU-Sternbildgrenzen sind die 1928 festgelegten, exakt vermessenen Linien, die den Himmel in 88 Sternbilder aufteilen.
Auch: Delporte-Grenzen · Sternbildgrenzen
Das julianische Datum zählt die Tage fortlaufend seit dem 1. Januar 4713 vor unserer Zeitrechnung und macht Zeitspannen einfach rechenbar.
Auch: Julianischer Tag · JD
Die Jupiterrückkehr wiederholt sich alle zwölf Jahre und gilt als Zeit der Ausweitung: mit 12, 24, 36, 48 Jahren.
Auch: Jupiter Return
Eine Konjunktion liegt vor, wenn zwei Gestirne von der Erde aus gesehen fast dieselbe Position einnehmen.
Auch: Zusammenstand
Das letzte Viertel ist der Augenblick, in dem der abnehmende Mond genau zur Hälfte beleuchtet erscheint, eine Woche vor Neumond.
Auch: Abnehmender Halbmond
Libration heißt das leichte Schwanken des Mondes, durch das im Lauf der Zeit 59 statt 50 Prozent seiner Oberfläche sichtbar werden.
Auch: Mondtaumeln
Lilith bezeichnet in der Astrologie den erdfernsten Punkt der Mondbahn, das mittlere Apogäum, und gilt als Zeichen für ungezähmte Eigenständigkeit.
Auch: Schwarzer Mond · Mondapogäum
Eine Lunation ist der volle Zyklus von Neumond zu Neumond und dauert im Mittel 29 Tage, 12 Stunden und 44 Minuten.
Auch: Synodischer Monat · Mondmonat
Ein Meteorstrom entsteht, wenn die Erde die Staubspur eines Kometen kreuzt und viele Sternschnuppen aus einer Richtung kommen.
Auch: Sternschnuppenstrom · Sternschnuppen
Eine Mondfinsternis entsteht, wenn der Vollmond in den Schatten der Erde tritt. Sie ist von der ganzen Nachthälfte der Erde aus sichtbar.
Auch: MoFi · Lunar Eclipse
Mondholz ist Holz, das an bestimmten Tagen des abnehmenden Mondes geschlagen wurde und als besonders dauerhaft gilt.
Auch: Mondphasenholz
Ein Mondkalender ordnet jedem Tag den Stand des Mondes zu und leitet daraus ab, wofür der Tag nach der Überlieferung geeignet ist.
Auch: Mondphasenkalender
Die Mondknoten sind die beiden Punkte, an denen die Mondbahn die Bahnebene der Erde kreuzt. Nur dort sind Finsternisse möglich.
Auch: Drachenkopf · Drachenschwanz · Lunar Node
Die Mondknoten-Wiederkehr fällt alle 18,6 Jahre und markiert nach astrologischer Lesart einen Wendepunkt der Lebensrichtung.
Auch: Nodal Return · Knotenrückkehr
Die Mondphase beschreibt, welchen Teil der beleuchteten Mondhälfte wir gerade von der Erde aus sehen — von Neumond über Vollmond zurück zum Neumond.
Auch: Mondstand · Lichtgestalt
Die Mondrückkehr ist der Tag im Monat, an dem der Mond wieder genau dort steht, wo er bei der Geburt stand.
Auch: Lunar Return · Mondwiederkehr
Die Mondsichel ist die schmale beleuchtete Kante des Mondes in den Tagen kurz nach oder kurz vor Neumond.
Auch: Sichelmond · Junger Mond
Die Mondwende ist der Tag, an dem der Mond seine höchste oder tiefste Bahn erreicht und von aufsteigend auf absteigend umschlägt.
Auch: Wendepunkt · Lunistitium
Das Mondzeichen gibt an, in welchem Zeichen oder Sternbild der Mond zum Zeitpunkt einer Geburt stand.
Auch: Mondstand im Geburtsbild
Die 27 Nakshatras teilen den siderischen Tierkreis in Abschnitte von 13 Grad 20 Minuten — je ein Tagesabschnitt des Mondlaufs.
Auch: Mondhaus · Lunare Station
Neumond ist der Augenblick, in dem Mond und Sonne von der Erde aus in derselben Richtung stehen. Der Mond bleibt dabei unsichtbar.
Auch: Interlunium · Schwarzer Mond
Eine Opposition liegt vor, wenn zwei Gestirne von der Erde aus gesehen genau gegenüberstehen, im Winkel von 180 Grad.
Auch: Gegenschein
Das Perigäum ist der erdnächste Punkt der Mondbahn. Dort steht der Mond rund 357.000 Kilometer entfernt und erscheint am größten.
Auch: Erdnähe · Mondnähe
Eine Planetenkonjunktion ist die enge Begegnung zweier Planeten am Himmel, oft mit bloßem Auge als Paar zu sehen.
Auch: Planetentreffen · Große Konjunktion
Präzession ist das langsame Kreiseln der Erdachse. Es verschiebt den Frühlingspunkt in 25.800 Jahren einmal rund um den Tierkreis.
Auch: Präzession der Tagundnachtgleichen · Erdachsenkreiseln
Ein Quadrat ist der Winkel von 90 Grad zwischen zwei Gestirnen und gilt als spannungsreicher, antreibender Aspekt.
Auch: Geviertschein · 90-Grad-Aspekt
Der Saros-Zyklus umfasst 18 Jahre und 11 Tage, nach denen sich Finsternisse in fast gleicher Gestalt wiederholen.
Auch: Saros · Saros-Serie
Die Saturnrückkehr ist der Zeitraum um den 29. bis 30. Geburtstag, in dem Saturn seinen Geburtsort erreicht. Sie wiederholt sich mit 59 und 88.
Auch: Saturn Return · Saturnwiederkehr
Der Schlangenträger ist das dreizehnte Sternbild auf der Sonnenbahn. Die Sonne steht Ende November und Anfang Dezember rund achtzehn Tage lang in ihm.
Auch: Ophiuchus · 13. Sternbild
Septennien teilen das Leben in Abschnitte von sieben Jahren, denen jeweils ein eigenes Entwicklungsthema zugeordnet wird.
Auch: Siebenjahresrhythmus · Lebensabschnitte
Ein Sextil ist der Winkel von 60 Grad zwischen zwei Gestirnen und gilt als Möglichkeit, die Zutun verlangt.
Auch: Sechsschein · 60-Grad-Aspekt
Der siderische Monat ist die Zeit, die der Mond für einen vollen Umlauf vor demselben Stern braucht: 27 Tage, 7 Stunden, 43 Minuten.
Auch: Sternmonat
Der siderische Tierkreis nimmt die tatsächlichen Sternbilder am Himmel als Maß und sagt, vor welchem Sternbild ein Gestirn wirklich steht.
Auch: Sternbild-Tierkreis · Siderische Astrologie
Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Neumond genau vor die Sonne tritt und seinen Schatten auf die Erde wirft.
Auch: SoFi · Solar Eclipse
Die Sonnenrückkehr ist der Augenblick, in dem die Sonne wieder ihren Geburtsort im Tierkreis erreicht — der astrologische Geburtstag.
Auch: Solar Return · Solar
Zur Sonnenwende erreicht die Sonne ihren höchsten oder tiefsten Stand des Jahres — um den 21. Juni und den 21. Dezember.
Auch: Solstitium · Wintersonnenwende · Sommersonnenwende
Das Sonnenzeichen ist der Ort der Sonne im Tierkreis zum Zeitpunkt der Geburt. Es ist das, was umgangssprachlich Sternzeichen heißt.
Auch: Geburtszeichen
Ein Sternbild ist eine benannte Figur am Himmel mit fest vermessenen Grenzen. 88 davon teilen den gesamten Himmel lückenlos auf.
Auch: Konstellation
Sternbild-Tage sind die Tage, an denen der Mond vor einem bestimmten Sternbild steht — etwa Jungfrautage oder Löwetage.
Auch: Löwetage · Jungfrautage · Mondtage im Sternbild
Ein Sternzeichen ist eines der zwölf gleich großen 30-Grad-Felder des tropischen Tierkreises, benannt nach einem Sternbild.
Auch: Tierkreiszeichen · Sonnenzeichen
Ein Supermond ist ein Vollmond, der zeitgleich in Erdnähe steht und deshalb bis zu vierzehn Prozent größer und dreißig Prozent heller erscheint.
Auch: Perigäum-Vollmond
Zur Tagundnachtgleiche steht die Sonne senkrecht über dem Äquator, und Tag und Nacht sind auf der ganzen Erde fast gleich lang.
Auch: Äquinoktium · Frühlingspunkt · Herbstpunkt
Ein Trigon ist der Winkel von 120 Grad zwischen zwei Gestirnen und gilt als der fließendste aller Aspekte.
Auch: Dreischein · 120-Grad-Aspekt
Der tropische Tierkreis teilt den Himmel in zwölf gleich große Felder zu je 30 Grad, gezählt ab dem Frühlingspunkt.
Auch: Sternzeichen-Tierkreis · Westliche Astrologie
Vollmond ist der Augenblick, in dem der Mond der Sonne von der Erde aus genau gegenübersteht und wir seine gesamte beleuchtete Scheibe sehen.
Auch: Plenilunium
Jeder Vollmond im Jahr trägt einen überlieferten Namen, der die Jahreszeit beschreibt: Wolfsmond im Januar, Erntemond im September.
Auch: Erntemond · Wolfsmond · Mondnamen
Wurzeltage sind die Tage, an denen der Mond in einem Erd-Sternbild steht: Stier, Jungfrau oder Steinbock.
Auch: Erdtag · Wurzel-Tag
Zunehmender Mond heißt die knapp fünfzehntägige Strecke vom Neumond bis zum Vollmond, in der die beleuchtete Fläche jeden Abend größer wird.
Auch: Wachsender Mond