Die Mondsichel ist die schmale beleuchtete Kante des Mondes in den Tagen kurz nach oder kurz vor Neumond.
Die Mondsichel zeigt sich, solange weniger als ein Viertel der Mondscheibe beleuchtet ist. Die junge Sichel steht nach Sonnenuntergang tief im Westen und geht bald unter, die alte Sichel geht kurz vor der Sonne im Osten auf. Wer die erste Sichel eines Zyklus mit bloßem Auge findet, hat einen guten Horizont und klare Luft erwischt: Häufig sind es nur wenige Minuten Dämmerung, in denen sie steht.
In der Sichelzeit ist oft auch die dunkle Mondfläche schwach zu erkennen, ausgeleuchtet vom Licht, das die Erde zurückwirft. Der Volksmund nennt das den alten Mond im Arm des neuen.
ErdscheinErdschein ist das schwache Leuchten der unbeleuchteten Mondfläche, verursacht vom Sonnenlicht, das die Erde zum Mond zurückwirft.
MondphaseDie Mondphase beschreibt, welchen Teil der beleuchteten Mondhälfte wir gerade von der Erde aus sehen — von Neumond über Vollmond zurück zum Neumond.
NeumondNeumond ist der Augenblick, in dem Mond und Sonne von der Erde aus in derselben Richtung stehen. Der Mond bleibt dabei unsichtbar.
Zunehmender MondZunehmender Mond heißt die knapp fünfzehntägige Strecke vom Neumond bis zum Vollmond, in der die beleuchtete Fläche jeden Abend größer wird.