Himmelsuhr

Mondlauf und Mondphasen

Zunehmender Mond

Auch: Wachsender Mond

Kurz gesagt

Zunehmender Mond heißt die knapp fünfzehntägige Strecke vom Neumond bis zum Vollmond, in der die beleuchtete Fläche jeden Abend größer wird.

Zunehmender Mond heißt die Strecke vom Neumond bis zum Vollmond. Sie dauert knapp fünfzehn Tage. Die Sichel steht am Abendhimmel und öffnet sich nach rechts, wie der Bogen eines z wie zunehmend. Jeden Abend geht der Mond etwa fünfzig Minuten später unter, jeden Abend ist mehr von ihm zu sehen.

Die Überlieferung ordnet dem zunehmenden Mond alles Aufnehmende und Aufbauende zu. Was Kraft ansammeln soll, gehört in diese Tage: eine Kur beginnen, Nährendes auftragen, Haare für mehr Fülle schneiden, ein Vorhaben starten, das wachsen soll. Der Körper nimmt in dieser Phase nach alter Kalenderregel besonders bereitwillig auf, was ihm angeboten wird.

Heute läuft der Mond absteigend und steht bei 58 % Beleuchtung.

Siehe auch

  • Abnehmender MondAbnehmender Mond heißt die Strecke vom Vollmond bis zum Neumond, in der die beleuchtete Fläche jede Nacht kleiner wird.
  • Aufsteigender MondAufsteigender Mond heißt die knapp vierzehntägige Strecke, in der der Mond von Nacht zu Nacht höher über den Horizont steigt.
  • Erstes ViertelDas erste Viertel ist der Augenblick, in dem der zunehmende Mond genau zur Hälfte beleuchtet erscheint, eine Woche nach Neumond.
  • MondphaseDie Mondphase beschreibt, welchen Teil der beleuchteten Mondhälfte wir gerade von der Erde aus sehen — von Neumond über Vollmond zurück zum Neumond.
  • MondsichelDie Mondsichel ist die schmale beleuchtete Kante des Mondes in den Tagen kurz nach oder kurz vor Neumond.
  • NeumondNeumond ist der Augenblick, in dem Mond und Sonne von der Erde aus in derselben Richtung stehen. Der Mond bleibt dabei unsichtbar.
  • VollmondVollmond ist der Augenblick, in dem der Mond der Sonne von der Erde aus genau gegenübersteht und wir seine gesamte beleuchtete Scheibe sehen.

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