Himmelsuhr

Mondlauf und Mondphasen

Abnehmender Mond

Auch: Schwindender Mond

Kurz gesagt

Abnehmender Mond heißt die Strecke vom Vollmond bis zum Neumond, in der die beleuchtete Fläche jede Nacht kleiner wird.

Abnehmender Mond heißt die Strecke vom Vollmond zurück zum Neumond. Die Sichel öffnet sich am Ende nach links, wie der Bogen eines a wie abnehmend, und der Mond steht immer später in der Nacht auf. In den letzten Tagen vor Neumond findet man ihn nur noch am frühen Morgenhimmel.

Die Überlieferung ordnet dem abnehmenden Mond alles Ausleitende und Lösende zu. Es sind die Tage zum Reinigen, Entrümpeln, Auslassen und Loswerden. Wäsche wird sauberer, Fenster streifenfreier, ein Verzicht fällt leichter. Haare, die langsamer nachwachsen sollen, werden nach alter Regel jetzt geschnitten.

Heute läuft der Mond absteigend, die Beleuchtung liegt bei 58 %.

Siehe auch

  • Absteigender MondAbsteigender Mond heißt die knapp vierzehntägige Strecke, in der der Mond von Nacht zu Nacht flacher über den Horizont läuft.
  • Letztes ViertelDas letzte Viertel ist der Augenblick, in dem der abnehmende Mond genau zur Hälfte beleuchtet erscheint, eine Woche vor Neumond.
  • MondholzMondholz ist Holz, das an bestimmten Tagen des abnehmenden Mondes geschlagen wurde und als besonders dauerhaft gilt.
  • MondphaseDie Mondphase beschreibt, welchen Teil der beleuchteten Mondhälfte wir gerade von der Erde aus sehen — von Neumond über Vollmond zurück zum Neumond.
  • NeumondNeumond ist der Augenblick, in dem Mond und Sonne von der Erde aus in derselben Richtung stehen. Der Mond bleibt dabei unsichtbar.
  • VollmondVollmond ist der Augenblick, in dem der Mond der Sonne von der Erde aus genau gegenübersteht und wir seine gesamte beleuchtete Scheibe sehen.
  • Zunehmender MondZunehmender Mond heißt die knapp fünfzehntägige Strecke vom Neumond bis zum Vollmond, in der die beleuchtete Fläche jeden Abend größer wird.

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