Mondholz ist Holz, das an bestimmten Tagen des abnehmenden Mondes geschlagen wurde und als besonders dauerhaft gilt.
Mondholz wird nach alter Forstregel im Winter geschlagen, bei abnehmendem Mond und bevorzugt in den Tagen kurz vor Neumond. Die Überlieferung schreibt diesem Holz weniger Schwinden, größere Härte und bessere Beständigkeit gegen Pilze und Insekten zu. Alte Bauernhäuser und Glockenstühle im Alpenraum wurden nach diesen Terminen gefällt.
Der Tiroler Forstwirt Erwin Thoma hat die Regeln ab den 1990er Jahren wieder in die Bauwirtschaft gebracht. Bestimmte Tage gelten als besonders geeignet, etwa der letzte Tag vor Neumond im Dezember für Bauholz, das nicht brennen soll.