Die indische Astronomie teilt den Tierkreis nicht nur in zwölf, sondern zusätzlich in siebenundzwanzig Abschnitte zu je 13 Grad 20 Minuten. Jeder heißt Nakshatra und entspricht ungefähr einem Tagesschritt des Mondes. Ihre Namen stammen von den hellen Sternen, die dort stehen: Ashwini, Rohini, Purva Bhadrapada.
Jedem Nakshatra ordnet die Tradition ein Symbol, einen Herrscherplaneten und eine eigene Färbung zu. Diese Einteilung ist deutlich feiner als die zwölfteilige und trennt Menschen mit gleichem Mondzeichen weiter auf.
Die Zuordnung braucht die siderische Länge, also den Ort im Tierkreis abzüglich der Ayanamsa. Wir rechnen sie mit der Ayanamsa nach Lahiri.