Himmelsuhr

Himmelsereignisse

Tagundnachtgleiche

Auch: Äquinoktium · Frühlingspunkt · Herbstpunkt

Kurz gesagt

Zur Tagundnachtgleiche steht die Sonne senkrecht über dem Äquator, und Tag und Nacht sind auf der ganzen Erde fast gleich lang.

Zweimal im Jahr kreuzt die Sonne den Himmelsäquator: um den 20. März und um den 22. September. An diesen Tagen geht sie überall auf der Erde fast genau im Osten auf und im Westen unter, Tag und Nacht dauern etwa gleich lang. Der Frühlingspunkt ist zugleich der Nullpunkt, ab dem der tropische Tierkreis gezählt wird.

Wegen der Präzession wandert dieser Nullpunkt langsam durch die Sternbilder. Er lag zur Zeit der antiken Astrologen im Widder, heute steht er in den Fischen und rückt weiter in Richtung Wassermann.

Siehe auch

  • EkliptikDie Ekliptik ist die Bahn, auf der die Sonne im Lauf eines Jahres durch die Sternbilder zieht. Mond und Planeten bleiben in ihrer Nähe.
  • PräzessionPräzession ist das langsame Kreiseln der Erdachse. Es verschiebt den Frühlingspunkt in 25.800 Jahren einmal rund um den Tierkreis.
  • SonnenwendeZur Sonnenwende erreicht die Sonne ihren höchsten oder tiefsten Stand des Jahres — um den 21. Juni und den 21. Dezember.
  • Tropischer TierkreisDer tropische Tierkreis teilt den Himmel in zwölf gleich große Felder zu je 30 Grad, gezählt ab dem Frühlingspunkt.
  • Vollmond-NamenJeder Vollmond im Jahr trägt einen überlieferten Namen, der die Jahreszeit beschreibt: Wolfsmond im Januar, Erntemond im September.

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