Himmelsuhr

Mondlauf und Mondphasen

Beleuchtungsgrad

Auch: Mondhelligkeit · Beleuchtete Fläche

Kurz gesagt

Der Beleuchtungsgrad gibt in Prozent an, welcher Anteil der sichtbaren Mondscheibe gerade von der Sonne beschienen wird.

Der Beleuchtungsgrad misst, wie viel Prozent der uns zugewandten Mondscheibe im Sonnenlicht liegen. Bei Neumond sind es null, bei Vollmond hundert, in den Vierteln jeweils fünfzig. Er folgt direkt aus dem Winkel zwischen Sonne und Mond und lässt sich für jede Minute ausrechnen.

Der Wert ist die genauere Auskunft als der bloße Phasenname, weil er auch innerhalb einer Phase weiterläuft. Für die Nachtplanung zählt er doppelt: Ein Mond mit siebzig Prozent überstrahlt Sternschnuppen und schwache Sternbilder, ein Mond unter zwanzig Prozent lässt den Himmel dunkel. Deshalb steht der Beleuchtungsgrad bei jedem Meteorstrom in unserem Ereignis-Kalender mit dabei.

Heute liegt der Beleuchtungsgrad bei 58 %, der Mond ist Erstes Viertel.

Siehe auch

  • ErdscheinErdschein ist das schwache Leuchten der unbeleuchteten Mondfläche, verursacht vom Sonnenlicht, das die Erde zum Mond zurückwirft.
  • MeteorstromEin Meteorstrom entsteht, wenn die Erde die Staubspur eines Kometen kreuzt und viele Sternschnuppen aus einer Richtung kommen.
  • MondphaseDie Mondphase beschreibt, welchen Teil der beleuchteten Mondhälfte wir gerade von der Erde aus sehen — von Neumond über Vollmond zurück zum Neumond.
  • VollmondVollmond ist der Augenblick, in dem der Mond der Sonne von der Erde aus genau gegenübersteht und wir seine gesamte beleuchtete Scheibe sehen.

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