Kometen verlieren auf ihrer Bahn Staub. Kreuzt die Erde eine solche Spur, treffen die Körnchen mit bis zu siebzig Kilometern pro Sekunde auf die Lufthülle und verglühen als Leuchtspur. Weil alle Teilchen aus derselben Richtung kommen, scheinen die Meteore aus einem Punkt zu strömen, dem Radianten, und der Strom trägt den Namen des Sternbilds, in dem dieser Punkt liegt.
Weil die Erde die Spuren jedes Jahr am selben Punkt ihrer Bahn kreuzt, kehren die Ströme jährlich zu festen Terminen wieder. Die stärksten sind die Perseiden im August, die Geminiden im Dezember und die Quadrantiden im Januar.
Für die Beobachtung zählt vor allem der Mond: Steht er hell am Himmel, überstrahlt er die schwachen Meteore. Heute liegt der Beleuchtungsgrad bei 58 %.