Früher waren Ephemeriden gedruckte Bücher mit einer Zeile pro Tag. Heute sind es Reihenentwicklungen: mathematische Formeln mit vielen Gliedern, die die Position für jede beliebige Minute liefern. Für den Mond ist die Reihe besonders lang, weil Sonne und Erdabplattung seine Bahn ständig stören.
Unsere Berechnung folgt der gekürzten Mondtheorie ELP-2000/82 in der Fassung von Jean Meeus. Gegen einen geprüften Vergleichswert bleibt die Abweichung unter fünf Tausendstel Grad, das ist rund ein Hundertstel des Monddurchmessers. Für die Frage, in welchem Sternbild der Mond steht, ist das um Größenordnungen genauer als nötig.