Himmelsuhr

Mondlauf und Mondphasen

Libration

Auch: Mondtaumeln

Kurz gesagt

Libration heißt das leichte Schwanken des Mondes, durch das im Lauf der Zeit 59 statt 50 Prozent seiner Oberfläche sichtbar werden.

Der Mond dreht sich genau einmal pro Umlauf um sich selbst und zeigt uns deshalb immer dieselbe Seite. Ganz starr ist der Anblick aber nicht: Weil seine Bahn eine Ellipse ist und seine Achse geneigt steht, wippt er scheinbar hin und her und lässt uns abwechselnd ein Stück über den östlichen, westlichen, nördlichen und südlichen Rand schauen.

Über die Jahre kommen so 59 Prozent der Oberfläche in Sicht statt der erwarteten Hälfte. Wer den Mond über einen Monat mit dem Fernglas verfolgt, sieht die Randkrater wandern.

Siehe auch

  • ApogäumDas Apogäum ist der erdfernste Punkt der Mondbahn, rund 406.000 Kilometer entfernt. Dort erscheint der Mond am kleinsten.
  • PerigäumDas Perigäum ist der erdnächste Punkt der Mondbahn. Dort steht der Mond rund 357.000 Kilometer entfernt und erscheint am größten.
  • Siderischer MonatDer siderische Monat ist die Zeit, die der Mond für einen vollen Umlauf vor demselben Stern braucht: 27 Tage, 7 Stunden, 43 Minuten.

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