Himmelsuhr

Mondlauf und Mondphasen

Mondknoten

Auch: Drachenkopf · Drachenschwanz · Lunar Node

Kurz gesagt

Die Mondknoten sind die beiden Punkte, an denen die Mondbahn die Bahnebene der Erde kreuzt. Nur dort sind Finsternisse möglich.

Die Mondbahn ist gegen die Ekliptik um gut fünf Grad geneigt. Sie schneidet die Erdbahnebene in zwei gegenüberliegenden Punkten, den Mondknoten. Am aufsteigenden Knoten wandert der Mond nach Norden, am absteigenden nach Süden. Die alten Namen dafür lauten Drachenkopf und Drachenschwanz.

Weil eine Finsternis nur entstehen kann, wenn Sonne, Erde und Mond wirklich auf einer Linie liegen, braucht es dafür einen Neu- oder Vollmond nahe einem Knoten. Deshalb kommen Finsternisse in Serien und nicht in jedem Monat. Die Knotenlinie selbst wandert rückwärts durch den Tierkreis und braucht dafür 18,6 Jahre.

In der astrologischen Tradition markieren die Knoten die Entwicklungsachse eines Geburtsbildes. Ihre Wiederkehr alle 18,6 Jahre gilt als einer der deutlichsten Marker im Leben.

Siehe auch

  • EkliptikDie Ekliptik ist die Bahn, auf der die Sonne im Lauf eines Jahres durch die Sternbilder zieht. Mond und Planeten bleiben in ihrer Nähe.
  • LilithLilith bezeichnet in der Astrologie den erdfernsten Punkt der Mondbahn, das mittlere Apogäum, und gilt als Zeichen für ungezähmte Eigenständigkeit.
  • MondfinsternisEine Mondfinsternis entsteht, wenn der Vollmond in den Schatten der Erde tritt. Sie ist von der ganzen Nachthälfte der Erde aus sichtbar.
  • Mondknoten-WiederkehrDie Mondknoten-Wiederkehr fällt alle 18,6 Jahre und markiert nach astrologischer Lesart einen Wendepunkt der Lebensrichtung.
  • Saros-ZyklusDer Saros-Zyklus umfasst 18 Jahre und 11 Tage, nach denen sich Finsternisse in fast gleicher Gestalt wiederholen.
  • SonnenfinsternisEine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Neumond genau vor die Sonne tritt und seinen Schatten auf die Erde wirft.

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