Der Saros-Zyklus umfasst 18 Jahre und 11 Tage, nach denen sich Finsternisse in fast gleicher Gestalt wiederholen.
Nach 6585,3 Tagen, also 18 Jahren und rund 11 Tagen, stehen Mondphase, Bahnknoten und Erdabstand wieder nahezu gleich. Eine Finsternis wiederholt sich dann in fast derselben Form. Weil der Zyklus ein Drittel Tag übersteht, dreht sich die Erde dabei um 120 Grad weiter, und die Wiederholung wird ein Drittel um den Globus versetzt sichtbar.
Jede Serie beginnt mit einer streifenden Finsternis am Pol, wandert über etwa 1200 bis 1500 Jahre über die Erde und endet am anderen Pol. Gleichzeitig laufen rund vierzig Serien nebeneinander. Die Babylonier kannten den Zyklus bereits und konnten damit Finsternisse vorhersagen.
BlutmondBlutmond heißt der total verfinsterte Mond, der im Kernschatten der Erde kupferrot leuchtet statt zu verschwinden.
MondfinsternisEine Mondfinsternis entsteht, wenn der Vollmond in den Schatten der Erde tritt. Sie ist von der ganzen Nachthälfte der Erde aus sichtbar.
MondknotenDie Mondknoten sind die beiden Punkte, an denen die Mondbahn die Bahnebene der Erde kreuzt. Nur dort sind Finsternisse möglich.
SonnenfinsternisEine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Neumond genau vor die Sonne tritt und seinen Schatten auf die Erde wirft.