Eine Mondfinsternis entsteht, wenn der Vollmond in den Schatten der Erde tritt. Sie ist von der ganzen Nachthälfte der Erde aus sichtbar.
Eine Mondfinsternis ist nur bei Vollmond möglich, wenn der Mond nahe einem Bahnknoten steht und in den Erdschatten läuft. Sie dauert bis zu mehreren Stunden und lässt sich überall dort verfolgen, wo der Mond gerade am Himmel steht. Anders als bei der Sonnenfinsternis braucht es dafür keinen Schutz für die Augen.
Im Halbschatten wird der Mond nur matter, im Kernschatten färbt er sich rot. Das Licht dafür kommt durch die Erdatmosphäre: Sie streut das blaue Licht heraus und lenkt das rote in den Schatten hinein. Deshalb heißt der total verfinsterte Mond auch Blutmond.
Das nächste große Himmelsereignis in unserem Kalender: Partielle Mondfinsternis, 96 Prozent bedeckt am 28. August 2026.