Die Mondwende ist der Tag, an dem der Mond seine höchste oder tiefste Bahn erreicht und von aufsteigend auf absteigend umschlägt.
Die Mondwende entspricht der Sonnenwende, nur in vierzehntägigem Takt. Am oberen Wendepunkt steht der Mond im Sternbild Zwillinge und läuft so hoch wie in diesem Zyklus möglich, am unteren im Schützen und so flach wie möglich. Danach kehrt sich die Richtung um.
Im Gartenkalender markieren die Wendetage den Übergang zwischen Erntezeit und Pflanzzeit. Die Überlieferung rät, an den Wendetagen selbst nichts Entscheidendes zu setzen und lieber einen Tag zu warten, bis die neue Richtung steht.
Die nächste Wende ist am 22. August (untere Mondwende), danach 5. September.
Absteigender MondAbsteigender Mond heißt die knapp vierzehntägige Strecke, in der der Mond von Nacht zu Nacht flacher über den Horizont läuft.
Aufsteigender MondAufsteigender Mond heißt die knapp vierzehntägige Strecke, in der der Mond von Nacht zu Nacht höher über den Horizont steigt.
DeklinationDie Deklination gibt an, wie weit nördlich oder südlich des Himmelsäquators ein Gestirn steht. Sie bestimmt, wie hoch es über den Horizont steigt.
SonnenwendeZur Sonnenwende erreicht die Sonne ihren höchsten oder tiefsten Stand des Jahres — um den 21. Juni und den 21. Dezember.