Das Sternzeichen ist ein Rechenfeld: dreißig Grad breit, gezählt ab dem Frühlingspunkt, benannt nach dem Sternbild, das vor zweitausend Jahren dort stand. Wer nach dem Geburtstag gefragt sein Sternzeichen nennt, gibt an, in welchem dieser zwölf Felder die Sonne bei der Geburt stand.
Das Sternbild dahinter ist heute meist ein anderes. Wer als Zwilling gilt, hatte die Sonne oft im Stier stehen. Beide Angaben sind richtig, sie messen nur Verschiedenes: das Zeichen den Abstand zum Frühlingspunkt, das Sternbild den Ort am Himmel.
Heute steht die Sonne im Zeichen Löwe und vor den Sternen des Löwe.