Ein Supermond ist ein Vollmond, der zeitgleich in Erdnähe steht und deshalb bis zu vierzehn Prozent größer und dreißig Prozent heller erscheint.
Von einem Supermond spricht man, wenn Vollmond und Perigäum nah beieinanderliegen. Weil die Erdnähe alle 27,55 Tage wiederkehrt und der Vollmond alle 29,53 Tage, wandern die beiden Termine gegeneinander und treffen sich mehrmals im Jahr. Der Begriff stammt nicht aus der Astronomie, sondern wurde 1979 geprägt und hat sich seither eingebürgert.
Sichtbar ist der Zuwachs vor allem am Horizont, wo der Mond ohnehin größer wirkt. Für Rituale und Nachtwanderungen sind es die hellsten Nächte des Jahres.